LANXESS im Pandemiejahr 2020 robust

Hygiene-Regeln, Home-Office-Lösungen und ein angepasstes Schicht-Modell

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die  Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler

Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Dirk Emmerich, Geschäftsführer der Leverkusener „Log.Go.Motion GmbH“, hat die digitalen Checkliste erfunden und vertreibt sie zusammen mit Siemens unter dem Namen Moby.Check.

Foto: Log.Go.Motion Gmb

205 neue Auszubildende und dual Studierende starten am Dienstag, 1. September, beim Spezialchemie-Konzern in das Berufsleben.

Foto: LANXESS AG

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent

Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO₂-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt

Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO₂-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO₂e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standort Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO₂-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Das digitale Modell von Peter Karbaum (r.) und Sebastian Recker spart jedes Jahr rund 4.000 Tonnen CO₂e (CO₂-​Äquivalente). 

Foto: LANXESS AG

Nina Hasenkamp (im Bild rechts), Leiterin der LANXESS Bildungsinitiative, übergibt stellvertretend für alle Leverkusener Schulen ein Paket mit dem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon an die Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Im Steinfeld, Ina Hoffmann, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen (im Bild links), Uwe Richrath, und den Schuldezernenten der Stadt Leverkusen, Marc Adomat.

Foto: LANXESS AG

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld

Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund einer Million Litern unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.