BAYER: Der Krise mit Engagement und Disziplin erfolgreich getrotzt

Bayer am Standort Dormagen und Leverkusen

Bayer am Standort Dormagen hat das pandemiebedingt Krisenjahr 2020 trotz aller Widrigkeiten erfolgreich gemanagt. Dank der hohen Disziplin und des beeindruckenden Engagements der gesamten Mannschaft ist es gelungen, Corona aus den Betrieben fernzuhalten und die gesetzten Produktionsziele weiterhin zu erfüllen. So war es auch zu keiner Zeit nötig, Anlagen herunterzufahren oder Kapazitäten zu drosseln.

Vor diesem Hintergrund hat Bayer seine großen Investitionsprojekte am Standort planmäßig angegangen. Hierzu gehört der Umbau des Fungizidbetriebs, durch den eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten für den Wirkstoff Bixafen erreicht werden konnte. Darüber hinaus wurde die Planungen und Investitionen für die Eisen(III)-Chlorid-Recycling-Anlage fortgesetzt. Sie dient dazu, Abfälle, die bei der Produktion von Prothioconazol anfallen, deutlich zu reduzieren und so den CO2-Fussabdruck des Produktionsprozesses um rund 9.000 Tonnen jährlich zu verringern.

Die Investitionen trotz Corona vor Ort umzusetzen erwies sich indes als eine stattliche Herausforderung: Hunderte von Handwerkern waren an mehreren Baustellen im CHEMPARK im Einsatz und mussten in das Sicherheitskonzept einbezogen werden.

Umfänglicher Schutz vor dem Virus für Mitarbeiter und Besucher

Alle Mitarbeiter und Besucher von Bayer vor einer Ansteckung mit Corona zu schützen hatte für die Standortleitung schon ab dem ersten Lockdown im März 2020 oberste Priorität. Ein hauseigener Krisenstab wurde eingerichtet und ein Bündel von Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Zu diesen zählen neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und der Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken u.a. das regelmäßige Lüften der Räume, überarbeitete Raumbelegungspläne, das Gewähren von Homeoffice-Arbeit, das Trennen von Schichten und die Abtrennung der Messwarten.

Der Krisenstab tagt weiterhin regelmäßig, tauscht sich mit allen relevanten Stellen im CHEMPARK und mit der Unternehmenszentrale in Leverkusen aus, bewertet die Lage und fasst Beschlüsse, um die Infektionsgefahr vom Standort fernzuhalten. Hierzu gehört auch die regelmäßige Versorgung der Mitarbeiter mit Nachrichten, Handlungsanweisungen und hilfreichen Empfehlungen in einem Newsletter.

„Das Corona-Jahr 2020 hat uns alle am Standort in Atem gehalten. Umso mehr danke ich unserer gesamten Mannschaft von Bayer in Dormagen, die mit sehr viel Disziplin entscheidend dazu beigetragen hat, Corona aus unseren Betrieben fernzuhalten. Wir haben von Anfang an alle an einem Strang gezogen und damit nicht nur ein sicheres, gesundes Arbeitsumfeld geschaffen, sondern auch unsere Produktionsziele erfolgreich gemanagt.“
Norbert Lui, Bayer-Standortleiter Dormagen

Bayer 04 Leverkusen dankt für das gesellschaftliche Engagement

Weil sich Bayer stets auch als Teil der Gesellschaft sieht, war es für den Standort Dormagen von Beginn der Krise an ein festes Anliegen, zu helfen wo es nur geht. Waren es im März zunächst FFP2-Schutzmasken, die der Stadt Leverkusen als Spende zur Verfügung gestellt wurden, kamen im Lauf des Sommers rund 120 Tonnen Desinfektionsmittel aus Dormagen dazu. Die Lieferungen gingen u.a. an Krankenhäuser und Seniorenheime im regionalen Umfeld.

Für die Mitarbeiter des Vielzweck-Betriebs, in dem die ersten Batches mit Desinfektionsmittel hergestellt wurden, gab es hierfür eine besondere Anerkennung seitens des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Kapitän Lars Bender und sein Team bedankten sich für die vielen Überstunden und Sonderschichten mit einem Video, signierten Bälle und Trikots sowie mit einer Einladung an die gesamte Betriebsmannschaft, als Ehrengäste bei einem Heimspiel von Bayer Leverkusen im Stadion dabei zu sein, sobald wieder Spiele mit Publikum erlaubt sind.

„2020 hätte herausfordernder nicht sein können“, bilanziert Bayer-Standortleiter Norbert Lui das vergangene Jahr und ergänzt: „Mit 2021 verbinde ich umso mehr Hoffnung und Zuversicht. Wir haben volle Auftragsbücher, und wir werden unsere in die Wege geleiteten Investitionen erfolgreich abschließen. Daher bleibt mir nur noch zu wünschen, dass wir diese Krise bald durch Impfungen eindämmen und abschließen können. Auf dieses Licht am Ende des Tunnels freue ich mich ganz besonders.“

Bauvorbereitungen im Supply Center Leverkusen abgeschlossen

Die neue Launch Facility SOL-1 ist für das Supply Center Leverkusen ein wichtiger Pfeiler seiner zukünftigen Ausrichtung als „Center of Excellence for Solids“. SOL-1 wird Feststoff-Arzneimittel (Solida) von der Forschungspipeline übernehmen und in den Markt bringen.

Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Betriebes SOL-1 in Leverkusen haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Arbeiten zur Vorbereitung des Baufeldes durch Abbruch von Gebäuden und zur Verlegung von Straßen und Infrastrukturtrassen wurden kürzlich erfolgreich abgeschlossen.