Traumbilder aus dem Literaturlabor

CHEMPUNKT fördert zweite Buchveröffentlichung des LitLabLev

21 Kurzgeschichten zu Bildern von Leverkusener Künstlerinnen und Künstlern: Die entstandene Buchveröffentlichung „Traumbilder“ aus dem „Literaturlabor Leverkusen“, kurz LitLabLev, verbindet zwei Welten. Denn in der nun abgeschlossenen Runde der vom CHEMPUNKT mitgeförderten Initiative ging diesmal nicht nur um Literatur, sondern auch um Kunst.

Unter dem Motto „Nachbarschaft leben“ hat sich der CHEMPUNKT unter den besonderen Corona-Bedingungen in diesem Jahr auch auf besondere Art in die Leverkusener Stadtgesellschaft eingebracht. Als eines der Projekte wurde LitLabLev nach dem Startschuss im vergangenen Jahr auch 2020 gemeinsam mit dem Förderverein Literatur in Leverkusen e. V. weiterverfolgt. „Wir sind froh, dass der CHEMPARK sein Engagement für das Literaturprojekt fortgeführt hat“, sagt Stefan Andres, Leiter des Vereins. „Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtiger denn je, das kreative Arbeiten zu fördern.“

Ein großartiges Projekt

Genau das war für Ulrich Bornewasser ein wichtiges Anliegen. Der Nachbarschaftsbüroleiter erklärt das Engagement: „Wir sind Teil der Stadtgesellschaft. Uns ist es wichtig, dass wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für die Menschen in unserer Nachbarschaft einsetzen. Und das in den unterschiedlichsten Bereichen. Ich freue mich, dass es möglich war, besonders in dieser Ausnahmesituation, Kunst und Kultur hier vor Ort zumindest ein wenig zu unterstützen. Und mit dem Ergebnis schaffen wir sicherlich auch für alle Leserinnen und Leser noch etwas Freude. Das war einfach ein großartiges Projekt!“

Ein Bild als Vorlage

In den vergangenen Monaten entwickelten 16 Leverkusener Hobbyautorinnen und -autoren unter professioneller Anleitung der Autorin Regina Schleheck und des Jugendbuch- und Romanschriftstellers Christian Linker zahlreiche Kurzgeschichten. Ermöglicht hat das die finanzielle Unterstützung des CHEMPARK. Das Besondere: Die Teilnehmenden suchten sich ein Bild von Leverkusener Künstlerinnen und Künstlern aus und schrieben ihre Texte in Anlehnung an deren Kunstwerke.

21 Kurzgeschichten von 16 Autorinnen und Autoren auf 153 Seiten: Das neue Werk des Literaturlabor Leverkusen „Traumbilder“ entstand, nachdem sich die Teilnehmenden zu Beginn des Jahres noch persönlich treffen konnten, coronabedingt größtenteils in der virtuellen Schreibwerkstatt. Doch die Initiatoren lassen sich nicht unterkriegen und machen auch 2021 weiter.

Trotz Corona geht es weiter – auch digital

Von den coronabedingten Einschränkungen hat sich das Autorenteam nicht unterkriegen lassen. So wurde der Schreibprozess während der Pandemie größtenteils in der virtuellen Schreibwerkstatt durchgeführt, Schreibentwürfe per Mail ausgetauscht oder persönliche Treffen per Zoom-Konferenz abgehalten. Die öffentliche Präsentation des Buches „Traumbilder“ erfolgte Ende November per Webstream. Der Buchband ist inzwischen für 13,50 Euro in den Leverkusener Buchhandlungen von Manfred Gottschalk in Schlebusch, bei Heike Noworzyn in Opladen und im Zentral Antiquariat in Wiesdorf erhältlich. Wer Interesse bekommen hat, selbst mitzumachen, kann sich freuen: Denn LitLabLev geht in die Verlängerung und wird auch 2021 fortgeführt. Bewerbungen mit Schreibproben können ab sofort über die Website des Literaturvereins www.litlev.de eingereicht werden.