Neue Berufe mit Umweltschwerpunkt im CHEMPARK

3 Fragen an …

… Nils Stepan, Azubi kurz vor der Abschlussprüfung.

Nils, Du hast im Herbst 2018 deine Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft begonnen. Du gehörst zum allerersten Jahrgang in diesem Beruf und wirst auch der erste sein, der die Ausbildung abschließt. Jetzt steht Ihr kurz vor Eurem Abschluss. Lass‘ uns einen Blick zurückwerfen. Wie war es?

Klasse! Ich habe mich rundum wohl gefühlt, wurde von meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Schicht herzlich aufgenommen und habe mir einiges von ihnen abgucken können. An der Arbeit habe ich Gefallen gefunden – sie ist abwechslungsreich, spannend und oftmals auch fordernd, was ich aber nicht schlimm finde, denn so kann man sich den Herausforderungen stellen und stolz sein, wenn man diese gemeistert hat. Mir wurde von A bis Z alles anlagen- und arbeitsrelevante erklärt und gezeigt, sodass ich recht zügig anfangen konnte, eigenständig zu arbeiten. Gleich am Anfang durfte ich den Flurförderfahrzeugschein machen und fahre seitdem auch mit dem Gabelstapler über das Anlagengelände. Außerdem wurde ich zeitweise in der Messwarte eingesetzt, von wo aus ich die Anlage fahren kann. Und ich kann inzwischen auch die Krananlage bedienen.

Von der Messwarte aus steuert Nils die Sonderabfallverbrennungsanlage im Entsorgungs- und Recyclingzentrum des CHEMPARK Leverkusen.

Zur Ausbildung gehören natürlich nicht nur das Lernen und die Arbeit im Betrieb, sondern auch die Berufsschule und zusätzlich überbetriebliche Praktika. Passt für Dich die Mischung?

Ja, auf jeden Fall! In der Schule haben wir viele Dinge lernen können, die relevant für unsere Arbeiten sind. Die Berufsschule ist zwar in Gelsenkirchen, was sich für mich anfangs schrecklich anhörte – wer ist schon gerne vier Wochen am Stück nicht zu Hause – aber ich habe mich daran echt schnell gewöhnt. Im Schacht III, unserer Unterkunft während der Schulblöcke, habe ich mich ziemlich wohl gefühlt. Auch weil die Betreiber der Gaststätte echt nett sind und das Essen dort super ist. Das gilt auch für das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW), wo wir unsere überbetrieblichen Praktika haben. Neben Berufsschule und dem Arbeiten im eigenen Betrieb waren diese Praktika zusätzlich sehr hilfreich. Das bietet nicht jede Ausbildung!

Die Fässer werden für die Weiterverarbeitung vorbereitet.

Wie ist Dein Fazit? War diese Ausbildung eine gute Entscheidung für Dich?

Absolut! Ich befinde mich nun in der letzten Phase der Ausbildung, habe bereits die vorgezogene schriftliche Prüfung abgelegt und kann als Fazit sagen, dass ich es nicht bereue, diesen Schritt der Ausbildung bei CURRENTA gegangen zu sein. Ich freue mich schon darauf, in diesem Winter ein vollwertiges Mitglied der Mannschaft zu werden.

Mit dem Kran wird der Abfall in das Drehrohr befördert.