Wichtige Hilfe in bewegten Zeiten

CHEMPARK unterstützt Tafel Dormagen und Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Der CHEMPARK bringt sich als guter Nachbar und fester Bestandteil der Stadtgesellschaft gerade jetzt am Standort Dormagen ein. Denn: Engagement während der Corona-Pandemie ist ein wichtiges Signal für den Standort. Jobst Wierich, Leiter Politik und Bürgerdialog beim CHEMPARK-Betreiber CURRENTA, konnte deshalb gleich zwei Mal bei wichtigen Projekten unterstützen. Die Tafel Dormagen erhielt für den geplanten Neubau eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Zudem spendet der CHEMPARK 700 neue Laborbrillen im Wert von rund 2.000 Euro für das Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK). „Wir fördern das außergewöhnliche Engagement der Dormagener Tafel für Schwächere gerade in diesen schwierigen Zeiten“, sagt Wierich. „Zugleich liegt uns als Chemieunternehmen natürlich der Chemieunterricht mit spannenden und lehrreichen Experimenten ganz besonders am Herzen“, so Wierich weiter.

Unbürokratisch und schnell zurück zum Experimentieren

Chemieunterricht? Der war während der Corona-Pandemie in der bislang üblichen Form als naturwissenschaftlicher Experimentalunterricht nicht möglich: Die Schutzbrillen dürfen wegen der damit verbundenen Infektionsgefahr nicht wie bisher herumgereicht werden. „Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass uns der CHEMPARK so schnell und unbürokratisch bei der Lösung dieses Problems geholfen hat“, sagt Carsten Colberg, stellvertretender Schulleiter des NGK. Ab sofort verfügen die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren über eine persönliche Schutzbrille. Die Brillen müssen also nicht länger von mehreren Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

Der stellvertretende NGK-Leiter Carsten Colberg (hinten links) freut sich gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten Tim Wallraff und Schülerinnen und Schülern über die neuen Laborbrillen, die Jobst Wierich (ganz rechts) jetzt überreicht hat.

Futter für den leeren Spendentopf

Bei der Dormagener Tafel besteht das Problem derweil darin, dass sie am derzeitigen Standort schlicht zu wenig Platz hat. Die Einrichtung versorgt jeden Tag bis zu 600 Menschen mit Lebensmitteln. Gerade zu Stoßzeiten platzt das Gebäude auf der Kölner Straße aus allen Nähten. Ein zentral gelegener und gut angebundener neuer Standort in Dormagen-Rheinfeld konnte mittlerweile gefunden werden, das Genehmigungsverfahren läuft. Frühestens im Mai 2021 könnte der geplante Neubau bezugsfertig sein. Spätestens im Sommer 2021 muss die Tafel ihren bisherigen Standort verlassen. „Unsere große Sorge ist derzeit aber, dass das Projekt ins Stocken gerät, weil Spendengelder fehlen“, sagt Claudia Manousek, Vorsitzende der Tafel Dormagen.

„Ich bin deshalb sehr dankbar, dass uns der CHEMPARK so großzügig beim Neubau unterstützt“, sagt Claudia Manousek. Im Zuge der Corona-Krise seien viele Spender zunächst darauf zurückgeworfen worden, ihr eigenes Unternehmen zu retten. „Für Spenden ist bei vielen gerade gar kein Spielraum“, so Manousek. Die Aufgabe der Tafel – Solidarität und Hilfe für sozial Schwächere – werde zugleich aber immer wichtiger. „Viele Menschen, die jetzt zum Beispiel wegen Corona von Kurzarbeit betroffen sind, kommen zu uns“, so die Tafel-Vorsitzende.

Tafel-Vorsitzende Claudia Manousek bedankt sich bei Jobst Wierich für die 5.000 Euro-Spende, die in den geplanten Neubau fließen soll.